Beiträge von frecklechris

    Angrillen 2020-2.png

    Endlich ist es soweit! Die Saison 2020 soll nun offiziell in unserer gewohnten Art und Weise eingeläutet werden.


    Auch dieses Mal sind wir wieder Gast bei Fliesi :cooli: Danke Franz :D1:

    Aus unserem Saison-Angrillen ist jetzt Dank Corona ein Saison-Zwischenangrillen geworden und findet voraussichtlich nun am 25. Juli 2020 statt. :0291:  
    Das ganze selbstverständlich unter Beachtung der Coronaregeln. Jeder einzelne ist für sich selbst verantwortlich.


    Geplant ist ein gemütlicher Grillabend, mit vorheriger Einstimmung durch Kaffee und Kuchen.


    Aufbauhilfe ist ab 15:00 Uhr wieder gerne gesehen:4555:

    Beginn ist anschließend um 16:00 Uhr

    Gegrillt wird um ca. 18:00 Uhr.

    Bitte das Grillgut (Fleisch, Würstchen usw.), wie auch Geschirr und Besteck selbst mitbringen.

    Für Getränke ist gesorgt und werden unkompliziert mit einer Pauschale von 10 Euro pro Person verrechnet.

    Beilagen, Salate, Nachspeisen usw. sind erwünscht.


    Die Veranstaltung findet bei Fliesen und Baustoffe Kreitmair in 85391 Allershausen statt. Das ist in unmittelbarer Nähe der Ausfahrt A9 Allershausen.

    :spik-l: HIER :spike: könnt Ihr Euch anmelden.


    Anmeldeschluss ist am 17. Juli


    Damit wir unserem Gastgeber so wenig Arbeit wie möglich machen benötigen wir Euere Mithilfe.

    Es werden helfende Hände für die Vorbereitungen am Samstag, sowie Unterstützung für Abräum- und Reinigungsarbeiten benötigt.

    Bitte tragt Euch dazu in die Mitbringselliste und Helferleinliste ein.

    Am 20.6.2020 ist es endlich wieder soweit! **q4**

    Auf geht's zum Hohenwarter Stammtisch beim Metzgerbräu ab 18:00 Uhr!


    Klar, immer noch unter Beachtung der Coronaregeln!

    2 Haushalte an einem Tisch. Es könnte aber auch durchgewechselt werden:111:

    Bei schönem Wetter sitzen wir draußen und bei schlechteren könnten wir innen (nicht im Nebenzimmer) sitzen.


    Diesmal braucht der Wirt jedoch die Anzahl der teilnehmenden SBTler.

    Anmeldeschluss ist 20:00 Uhr an dem Dienstag vor dem Stammtisch.

    Bitte verwendet bei Eurer Anmeldung nicht die "vielleicht" Funktion.


    Pack ma´s!


    :spik-l:HIER :spike: gehts zur Anmeldung.

    Habe heute den Termin mit Frau Schlamp von der Neuburger Tafel ausgemacht. Sie freut sich schon narrisch auf uns.

    Nun hoffen wir Mal auf schönes Wetter, damit wir an den Samstag mit unseren Möppis anreisen können.

    Einfinden sollen wir uns dann um 10:30 Uhr bei der


    Tafel Neuburg e.V.


    Am Schwalbanger 7A

    86633, Neuburg a. d. Donau

    Doch wir alle haben meist ( wenn nicht manipuliert) ein Möppi mit europäischer Zulassung! Der Gesetzgeber hat diese Vorschriften erlassen. Auch das Getrickse mit der Auspuffklappensteuerung ist leider im gesetzlichen Rahmen. Das heißt, wir alle haben uns ein Motorrad zugelegt, was den europäischen Regularien entsprach. Ähnlichkeiten mit dem Dieselskandal sind da rein zufällig.~1~2~5~

    Nun sind wir wieder Mal die Lückenbüser für den industriellen Lobbyismus:angry:

    Mit viel Geld sollen wir die weiterhin legalen Multistradas, RRs und Co kaufen, damit wir sie am Wochenende und Feiertage dann in der Garage stehen lassen können, bzw. schöne Strecken umfahren dürfen.

    Ich habe mir nicht die K zugelegt weil sie super tolle 98db hat, sondern weil sie mir gefällt. Den meisten von Euch geht es doch ähnlich und die wenigsten von Euch haben sich Ihr Möppi ausgesucht, weil es so schön laut ist.

    Heute wird entschieden, dass die mit über 95db die Bösen sind und später sind dann 90 oder drunter noch zuviel.

    Ich finde das so nicht mehr in Ordnung!:angry:

    Übrigens, wir wohnen an 2 Seiten der B300, doch es sind nicht die Motorradfahrer die uns mit ihrem Lärm nerven, sondern einige Fahrer in ihren PKWs, die mit den lärmenden Sportauspuffanlagen posend durch Straße fahren!

    Vermutlich ist das aber auch legal:notgut:

    FAHRVERBOTE IN ÖSTERREICH OFFIZIELL BESTÄTIGT


    Zu laute Motorräder in Tirol verboten

    Harter Schlag für alle Motorradfahrer! Während in Deutschland noch über Fahrverbote wegen zu lauten Motorrädern diskutiert wird, macht Österreich Nägel mit Köpfen und verbietet zu laute Bikes in Tirol. Die Gesetzesänderung tritt ab dem 10. Juni in Kraft.

    Während in Deutschland debattiert wird, verhängt Tirol die ersten Motorrad-Lärmfahrverbote. Sie gelten auf bestimmten Strecken (siehe Karte) ab Mittwoch, 10. Juni bis vorerst 31. Oktober 2020. Und zwar ausschließlich für Motorräder, die in den Fahrzeugpapieren unter Punkt U.1 ein Standgeräusch von mehr als 95 Dezibel (dB(A)) eingetragen haben. Als Konsequenz eines Verstoßes gegen dieses Lärm-Fahrverbot droht Fahrern von Motorrädern wie einer BMW S 1000 RR (eingetragenes Standgeräusch 98 dB(A)), einer Ducati Multistrada 1260 ((102 dB(A)) oder einer Harley Dyna Street Bob (97 dB(A)) eine Strafe von 220 Euro. Außerdem werden sie laut Tiroler Landesregierung von der Polizei angewiesen umzukehren.


    Alle Motorradfahrer betroffen

    Das Verbot gilt ausnahmslos für alle Motorradfahrer, egal ob Österreicher, Deutsche oder anderswoher, es gilt für Anwohner genauso wie für Durchreisende oder Touristen. Aber es gilt nur für Motorradfahrer. Autos und Lkw dürfen auch weiterhin unbeschränkt laut durchs Lechtal dröhnen.

    Fahrverbote in Österreich.Land Tirol (Amt der Tiroler Landesregierung).Kartenauschnitt der betroffenen Strecken in Österreich.

    Nach MOTORRAD-Informationen ist das Tiroler Motorrad-Lärm-Fahrverbot, das das Hahntennjoch umfasst, den Fernpass als Transitstrecke aber nicht, das erste dieser Art in Europa. Als Begründung nennt Tirols Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe (Die Grünen) den Schutz der Bevölkerung gegen "überbordenden Motorradlärm." Die österreichische ARGE Zweirad, das Pendant zum deutschen Industrie-Verband Motorrad, wurde vor der Verkündung gehört und äußerte sich "froh, dass es zu keinen Streckensperrungen gekommen ist." Offenbar waren generelle Sperren die Alternative zum jetzigen Lärmlimit. Laut ARGE sind in Österreich nur rund sieben Prozent aller Bikes lauter als 95 dB(A). Nach MOTORRAD-Recherchen sind jede Menge Motorräder, beispielsweise diverse Aprilias, Ducatis, Hondas, Kawasaki, Harleys und zahlreiche Bikes anderer Hersteller betroffen.


    Quelle: motorradonline.de


    Detaillierte Informationen zum Motorrad-Lärmfahrverbot sind in den FAQs des Amts der Tiroler Landesregierung zu finden.


    PS: Bei mir steht unter U1 98 db(A) im Fahrzeugschein:platt:


    Ein guter Kommentar, der sich lohnt, hier ins Forum zu stellen.


    Die Corona-Krise lässt viele aufs Auto umsteigen. Doch im Bundestag wird ein Anti-Auto-Gesetz nach dem nächsten durchgepeitscht. Ein Motorrad-Verbot am Sonntag ist der neueste geplante Streich, der sogar im Ausland für Häme sorgt. Die Politik muss Realitätssinn beweisen.

    Ein Kommentar von FOCUS-Online-Redakteur Sebastian Viehmann

    Quelle: FOCUS-Online


    "Hat Deutschland den Verstand verloren?" titelt das Schweizer Motorrad-Portal "Moto.ch". Es geht um das von den Bundesländern angedachte Motorrad-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen , vorgeblich aus Gründen des Lärmschutzes. Die Schweizer liefern eine treffende Antwort gleich mit: "Man setzt in Deutschland nicht mehr auf die Selbstverantwortung des Bürgers, sondern auf die autoritäre Durchsetzung von Zielen. Die Pädagogisierung scheint nun von der Bevormundung abgelöst worden zu sein." Wenn eine solch beißende Kritik aus einem Land kommt, in dem bekanntlich jede Überschreitung der strengen Tempolimits mit drakonischen Strafen geahndet wird, sollte man sie durchaus ernst nehmen.

    Nanny-Staat statt freier Fahrt

    Ich persönlich habe keinen Motorrad-Führerschein und mache mir überhaupt nichts aus zwei Rädern. In meiner Zeit als Rettungsassistent habe ich oft genug gesehen, wie schnell die Freude an einem schnellen Zweirad an der Leitplanke enden kann. Ja, Motorradfahren ist gefährlich. Und laut natürlich auch - wobei nun wirklich nicht jeder Biker mit einem illegal getunten Böller-Bike herumfährt. Das wissen wir aber nun schon, seit es Motorräder gibt. Genauso wie wir wissen, dass ein Tag auf der Skipiste mit gebrochenen Knochen im Krankenhaus enden kann, Fahrradfahren im Winter gefährlicher ist als im Sommer und ja, auch dass bei einem echten Sportwagen eine passende Soundkulisse viel zur Faszination beiträgt. Und wenn ein Lamborghini-Pilot nicht gerade in einer Tempo 30-Zone die Reifen quietschen lässt: Wo bitteschön ist das Problem?


    Die deutsche Verkehrspolitik dagegen kann man folgendermaßen beschreiben: Ein durch das teils selbst verschuldete Maut-Chaos mehr als angeschlagener Verkehrsminister lässt sich vor allem von den Grünen vor sich her treiben, die über ihre Macht im Bundesrat keine Chance auslassen, um neue Beschränkungen, Verbote oder Verteuerungen für Millionen Autofahrer durchzupeitschen. Drei Beispiele aus dem Gruselkabinett der "Verkehrswende".

    1. Das Auto muss "unattraktiv" werden: Neues aus dem Berater-Universum

    Nicht nur Andreas Scheuers Verkehrsministerium hatte seine Berater-Affäre. Auch im Bundesumweltministerium (BMU) toben sich allerlei Berater und Experten aus und hauten zuletzt 600 Millionen Euro an Steuergeldern auf den Kopf. Das trieb so große Blüten, dass der Bundesrechnungshof in einem Bericht jetzt warnte: "Der Bundesrechnungshof sieht im Hinblick auf Art, Dauer und Intensität dieser Beratungsleistungen die deutliche Gefahr einer Abhängigkeit des BMU von externem Sachverstand in politisch sensiblen Kernbereichen." Tatsächlich sollte der gebeutelte Steuerzahler im Allgemeinen und der Autofahrer im Besonderen einmal genauer hinschauen, was die Berater der Bundesregierung da so zusammenspinnen. So verkündete kürzlich ein "Sachverständigenrat für Umweltfragen", es seien "Maßnahmen unerlässlich, die eine individuelle Pkw-Nutzung unattraktiver machen". Die vorgeschlagene Lösung: Eine Art Super-Maut für alle Straßen, die sich an "Fahrtstrecke, Schadstoff-, Lärm- und CO2-Emissionen" richtet. O2-Emission der privaten Haushalte: Wohnen und Mobilität haben zusammen den größten Anteil an der sogenannten "Klima-Bilanz" privater Haushalte - und sollen nach dem Willen der Politik daher deutlich teurer werden

    Übersetzt heißt das: Wir sollen bald für jeden einzelnen Kilometer Rechenschaft ablegen, wahrscheinlich inklusive Bewegungsprofil, und natürlich immer mehr zahlen. Erde ruft Bundesregierung: Von welchem Planeten lasst ihr eigentlich eure Berater einfliegen? Die Realität sieht vielmehr so aus: Die Menschen wollen Autofahren, das wollten sie schon immer und werden das auch künftig wollen - und die Corona-Krise hat diesen Trend noch massiv befeuert. Abgesehen von den Innenstädten, in denen tatsächlich ein Revival des Radverkehrs zu erwarten ist (wobei die Schlussrechnung dazu erst im Winter bei Eis und Schnee präsentiert wird), ist der motorisierte Individualverkehr der große Gewinner der Krise. Wer Autofahren jetzt "unattraktiv" machen will, arbeitet also ganz bewusst gegen das Interesse von Millionen Menschen in diesem Land.

    2. Die dritte CO2-Steuer ist im Anmarsch

    Deutschland steuert in die womöglich größte Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg - und die Bundesregierung so: Hey, lasst uns doch einfach Tanken und Heizen teurer machen, damit es so richtig wehtut! Im Gegenzug könne man ja die Strompreise senken, die wegen der Energiewende gerade in Richtung Mars unterwegs sind. Ob das wirklich passiert, bleibt abzuwarten - wir erinnern uns an die berühmte "Kugel Eis" des ehemaligen Umweltministers Jürgen Trittin, die uns die Energiewende angeblich pro Monat kosten sollte und die mittlerweile jeden kleinen Eisverkäufer zu einem Multimillionär machen würde.

    Umweltministerin Schulze verpackt die neue CO2-Steuer in den wohlklingenden Namen "CO2-Preis", so als gebe es da irgendetwas zu gewinnen. Los geht es mit 25 Euro pro Tonne CO2 – mehr als eine Verdopplung im Vergleich zu bisherigen Plänen (10 Euro). An der Zapfsäule bedeutet das: Sieben bis acht Cent pro Liter steckt sich der Staat zusätzlich in die Tasche. Danach geht es kontinuierlich aufwärts. Analog zu einer Staffelmieterhöhung werden Benzin, Diesel und Heizöl jedes Jahr teurer.

    Der größte PR-Trick, den die meisten Medien leider allzu willfährig weiterverbreiten, ist dabei zu suggerieren, es handele sich beim CO2-Preis um eine neue Maßnahme, die man jetzt wegen der angeblich kurz bevorstehenden Klima-Apokalypse noch ganz schnell einführen müsse, bevor jemand unangenehme Fragen stellt. Etwa die, ob die Bundesregierung es wirklich ernst meint, mitten in einer Mega-Krise die Kosten für individuelle Mobilität sowie die Transportkosten der Wirtschaft zu erhöhen. Übrigens, wer wird diese erhöhten Transportkosten wohl am Ende in Form auf die Preise umgelegter Mehrkosten zahlen - könnte das der Verbraucher sein?

    Tatsächlich handelt es sich nämlich schon um die dritte Form der CO2-Besteuerung, mit der man Autofahrer beglückt. Die Ökosteuer, die in Deutschland 2019 bekanntlich 20 Jahre alt wurde, enthält ebenso eine CO2- beziehungsweise Klimaschutz-Lenkungsfunktion wie die Kfz-Steuer, die zum einen durch den Hubraum und zum anderen durch den CO2-Ausstoß des Autos berechnet wird (der wird einfach aus dem Benzin- und Dieselverbrauch hochgerechnet). Ihren Zweck, nämlich den CO2-Ausstoß Deutschlands zu senken, haben allerdings weder Ökosteuer noch Kfz-Steuer bislang erfüllt.

    3. Führerschein weg, aber schnell: Neuer Bußgeld-Hammer

    Höhere Bußgelder für Raser! Für solche Power-Sätze ernten Sie in jeder Talkshow-Applaus. Also, wie wär's: 1000 Euro pro km/h zu schnell? Führt man die Forderungsliste von illustren, übrigens mit Steuergeldern in sechsstelliger Höhe geförderten Öko-Vereinen wie dem "Verkehrsclub Deutschland" (VCD) fort, dauert es wohl nur noch wenige Jahre, bis solche Forderungen wirklich kommen. Schließlich müssen all die Anti-Autofahrer-Lobbyisten in Deutschland ja ihre Daseinsberechtigung verteidigen, und das funktioniert nur mit immer neuen, immer drastischen Forderungen und Beschränkungen.


    Eigentlich für Autofahrer gegründete Clubs wie der ADAC sitzen dabei bräsig in der Ecke und geben, wenn überhaupt, nur ganz zaghaft Contra. Geradezu vorgeführt wurde der ADAC von Deutschlands jüngstem Automobilclub "Mobil in Deutschland", der tatsächlich mit einer Petition erreichte, dass die Bußgeldreform beim Thema Fahrverbote noch einmal überarbeitet werden soll . "Mir geht es gar nicht um die höheren Bußgeldern, die kann man ja durchaus vertreten. Dass aber ohne Not – 2019 hatten wir die wenigsten Verkehrstoten und unsere Autobahnen gehören zu den sichersten Straßen der Welt – die Schwelle für die Verhängung von Fahrverboten extrem gesenkt wird, halte ich für unverhältnismäßig. Autofahrer werden immer mehr kriminalisiert", ärgert sich "Mobil in Deutschland"-Präsident Michael Haberland.

    Verhältnismäßigkeit muss auch in der Verkehrspolitik gewahrt bleiben

    Das ist denn auch der entscheidende Aspekt, der in der deutschen Verkehrspolitik mittlerweile mit der Lupe zu suchen ist: Bei allen Klimarettungs-Fantasien, "Verkehrswende"-Projekten und Fahrradautobahn-Plänen geht die Verhältnismäßigkeit schlicht unter. Ja, das Auto ist nicht das einzige Verkehrsmittel. Doch es ist und bleibt nun einmal für sehr viele Menschen das wichtigste, wenn der eigene Horizont nicht gerade auf den Pendel-Weg zwischen Innenstadt-Wohnung, Biomarkt und Café beschränkt ist. Diese Realität muss auch die Politik anerkennen.




    Was ist den zur Zeit los. Die Politiker haben sich jetzt total gegen die Motorradfahrer eingeschossen.:009:

    Anscheinend wollen die uns so richtig den Spaß verbieten!

    Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen, Streckensperrungen in verschiedenen Varianten und strenge Regelverschärfung seit dem 28.April durch die eingeführte StVO-Novelle 2020.


    Durch diese Regelverschärfung ist so ganz nebenbei das vorsichtige Durchschlängeln im Stau eine äußerst teure Angelegenheit. Punktesammeln wie bei Payback ist inklusive. Ab 8 Punkte kommt der Führerschein dann in den Entziehungsurlaub.


    Hier ein erklärender Artikel vom Autor Christian Jeß:

    Quelle: Autobild


    Die StVO-Novelle sorgt unter Autofahrern für Wirbel. Teurer wird auch der Missbrauch einer Rettungsgasse. Aber was ist mit Bikern, die sich durch den Stau schlängeln?


    Die seit dem 28. April gültige StVO-Novelle 2020 hat vor allem wegen einer Regelverschärfung für Aufsehen gesorgt: dem drohenden Führerscheinverlust schon bei 21 km/h innerorts zu viel. Dass der Missbrauch einer Rettungsgasse auf Autobahnen und Schnellstraßen deutlich teurer wurde, geriet dabei fast zur Nebensache. Und damit auch ein Dilemma von Motorradfahrern im Stau: Versuche ich mich durch die wartenden Autos durchzuschlängeln, oder lasse ich es lieber sein? Mindestens 240 Euro kostet nun die missbräuchliche Nutzung einer möglicherweise lebensrettenden Hilfsgasse, die Polizeiund Rettungskräften vorbehalten ist (alle Infos zum richtigen Verhalten im Stau). "Das gilt selbstverständlich auch für Motorradfahrer", erklärt Verkehrsrechtsanwalt Uwe Lenhart aus Frankfurt. Genau wie beim Nichtbilden einer Rettungsgasse kann sich das Bußgeld bei Behinderung, Gefährdung oder Sachbeschädigung auf 280, 300 oder 320 Euro erhöhen. Dazu winken zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Dass sich Biker im Stau in einem stillen Agreement mit den Autofahrern mittig "durchmogeln", verstößt allerdings genau genommen gegen das Rechtsüberholverbot. Strafe: bis zu 100 Euro und ein Monat Führerscheinentzug. "Allerdings", so Lenhart, "gibt es sehr selten erfolgreiche Anzeigen gegen Motorradfahrer, da eine Identifizierung schwierig ist".

    Bikern droht im Stau ein Hitzekollaps

    Was viele Autofahrer nicht wissen: Die meisten Motorradfahrer tricksen im Stau nicht aus Ungeduld, sondern weil mit Helm und schwerer Montur auf einer heißen, stehenden Maschine ein Hitzekollaps drohen kann. Theoretisch ist das Vorbeifahren ganz links erlaubt, praktisch wird jedem Biker davon abgeraten. Denn: Zwischen Leitplanke und Blechlawine fehlt der Platz, zudem rechnet kein Autofahrer mit einem solchen Manöver – es droht Gefahr. Die immer wieder erhobene Forderung nach einer Freigabe der Rettungsgasse für Zweiräderwurde indes ebenso oft abgelehnt. Denn an der Unfallstelle könnten sich auch Motorräderstauen und Helfer behindern, zudem wäre die Gefahr von Pkw-Nachahmern zu groß. "Das würde auch die Akzeptanz von Rettungsgassen komplett untergraben", urteilt Rechtsanwalt Lenhart. So bleibt hitzegeplagten Motorradfahrern im Notfall nur der Standstreifen. Der allerdings auch nicht zum Befahren – sondern zum Abstellen ihrer Maschine.

    Autor: Christian Jeß

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