IMOT - Start Event in die Saison 2018

      IMOT - Start Event in die Saison 2018

      Besuch IMOT 9
      1.  
        dieses Jahr nicht (3) 33%
      2.  
        plane am Samstag 17. (3) 33%
      3.  
        gar kein Peil (1) 11%
      4.  
        plane am Sonntag 18. (1) 11%
      5.  
        lege ich kurzfristig fest und gehe alein (1) 11%
      6.  
        plane am Freitag 16. (0) 0%
      Hallo SBT-ler,

      nachdem die Kollateralschäden des Jahreswechsels verarbeitet sind geht es mit erhobenen Hauptes in die neue Saison.

      Wer plant dieses Jahr den Besuch der IMOT 2018 vom 16. bis 18. Februar?



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      Weltpremiere - Allradmotorrad auf der IMOT in München

      Nicht schön, aber selten :111:
      Technisch interessant ist auch die Web-Seite von Guido Koch zu seinem Projekt DT-A



      © Foto: Guido Koch

      Guido Koch ist Maschinenbauer und begeisterter Biker. Wenn ihm etwas vorschwebt,
      was es noch nicht gibt, dann wird es entwickelt - so wie das Allradmotorrad DT-A.


      Die Vorteile eines Allradantriebs liegen auf der Hand. Das Plus an Traktion durch ein zweites angetriebenes Rad ist besonders
      im Offroadbetrieb ein Segen. Umso erstaunlicher ist es, dass es bis heute keinem Motorradhersteller gelungen ist, einen effektiven
      und serientauglichen Allradantrieb für Motorräder zu entwickeln und anzubieten, resümiert Guido Koch auf seiner Homepage.

      Einarmschwinge für das Vorderrad

      Weil die großen Motorradbauer nicht aktiv wurden, hat Koch eben selbst losgelegt. In zehnjähriger Entwicklungszeit ist daraus die
      DT-A entstanden, die jetzt auf der IMOT in München Weltpremiere feiert.

      Als Basismotorrad wählte Koch eine 100 PS starke KTM 990 Adventure. Von der blieben über die Jahre allerdings nur der Motor, das
      Hinterrad, die Schwinge und die Bremsanlage übrig. Um die Idee eines angetriebenen Vorderrads zu verwirklichen, wurde die KTM
      um die konventionelle Telegabel erleichtert und mit einer Einarmschwinge ergänzt. Diese führt das Vorderrad in einem Achsschenkel.
      Die Lenkung erfolgt über einen Längslenker und ein Hilfsgestänge. Der Antrieb des Vorderrads erfolgt über eine Kette, die parallel
      zur Schwinge läuft und in beiden Schwingenachsen gelagert ist.

      Der Abtrieb vom Motor erfolgt über ein Riemensystem, welches das Antriebsmoment über einen Freilauf direkt am Ritzel abgreift.
      Kraft fließt aber erst zum Vorderrad, wenn das Hinterrad mehr als 5 Prozent Schlupf meldet. Per Lenkerschalter lässt sich der Kraft-
      schluss aber auch dauerhaft abschalten, im eingeschalteten Zustand ist immer der Freilauf dazwischengeschaltet. Damit die Kraftüber-
      tragung ans Vorderrad auch bei größeren Lenkeinschlägen reibungslos funktioniert, hat Koch ein spezielles homokinetisches Gelenk
      entwickelt. Die Vorderradschwinge stützt sich über ein Federbein direkt am neu gezeichneten Hauptrahmen ab.

      40 Kilogramm leichter als die Basis

      In Summe will Koch trotz der vielen Bauteile gegenüber dem Basismotorrad rund 40 Kilogramm eingespart haben. Die DT-A wird fahrfertig
      ohne Kraftstoff mit 170 Kilogramm angegeben. Als statische ungefederte Masse nennt Koch 17 Kilogramm.

      In drei Tanks verteilt soll die DT-A 27 Liter Spritbunkern können. Die Federwege an beiden Achsen liegen bei 280 mm. Lenkkopfwinkel und
      Nachluaf sind einstellbar.

      Laut Koch ist die DT-A immer noch ein Prototyp, aber rund 270 Konstruktionszeichnungen und Gußwerkzeuge sollen eine Reproduktion und
      das Nachvollziehen der Entwicklung ermöglichen. Koch hat seinen Allradantrieb zum Patent angemeldet. Vielleicht findet sich jetzt doch ein
      großer Hersteller, der auf das System Allradantrieb setzen möchte.

      Quelle: motorradonline.de
      Gruß Chris der Freckle

      Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben ein bisschen Spiel :111:
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